Narben – körperlich und seelisch

Narben sind mehr als nur ein Zeichen auf der Haut. Im darunter liegenden Gewebe können sie zu Verklebungen, Spannung, Taubheitsgefühlen oder Bewegungseinschränkungen führen – manchmal noch Jahre nach der eigentlichen Verletzung oder Operation.

Typische Beschwerdebilder

  • Taubheit oder Sensibilitätsstörungen im Narbenbereich

  • Ausstrahlende Schmerzen ins umliegende Gewebe

  • Ziehende oder stechende Schmerzen bei Wetterwechsel oder Belastung

  • Narben nach Kaiserschnitt, anderen Operationen, Verletzungen oder Unfällen

  • Eingeschränkte Beweglichkeit, etwa der Schulter nach OPs im Brust- oder Achselbereich

  • Strangbildung (“Geigensaiten-Phänomen”) im Ober- oder Unterarm nach Lymphknotenentfernung – tastbare, strangartige Verhärtungen, die klassisch in diesem Bereich auftreten

Mit gezielten Grifftechniken werden Narbe und umliegendes Gewebe sanft mobilisiert. Ziel ist es, Verklebungen zu lösen, die Durchblutung anzuregen und dem Gewebe seine Elastizität und Beweglichkeit zurückzugeben. Auch wenn eine Narbe schon Jahre alt ist, kann sich hier oft noch spürbar etwas verändern.

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Was bei der Narbentherapie passiert

Auch emotional wirksam

Narben können mit dem Erlebnis verbunden bleiben, das zu ihrer Entstehung geführt hat. In der Arbeit an der Narbe selbst kann sich manchmal auch auf emotionaler Ebene etwas lösen – ohne, dass darüber viel gesprochen werden muss

→ Findet als eigenständige Behandlung statt: Narbentherapie